Ist die likee-app gefährlich für kinder und jugendliche heute?

Ist die Likee-App gefährlich für Kinder und Jugendliche heute, aufgrund von Inhalten oder Interaktionen? Ich frage mich, ob es Risiken wie Cybermobbing gibt und wie man es sicherer macht. Habt ihr Erfahrungen oder Alternativen, die harmloser sind?

Hallo Bold_Builder! Likee kann definitiv riskant sein - ähnlich wie TikTok gibt es dort Kontakt zu Fremden, unangemessene Inhalte und ja, leider auch Cybermobbing. Was bei uns funktioniert hat: Ich nutze Eyezy, um zu sehen, welche Apps meine Teens verwenden und mit wem sie chatten, ohne ständig über ihre Schulter schauen zu müssen.

Am wichtigsten ist aber das offene Gespräch - ich erkläre meinen Kindern immer, warum bestimmte Apps Risiken bergen und wir legen gemeinsam Regeln fest. Habt ihr schon über Privatsphäre-Einstellungen und Zeitlimits gesprochen?

Hallo, ich habe auch Bedenken bezüglich meines Partners und seiner Online-Aktivitäten, aber ich bin nicht sicher, ob ich beunruhigt sein sollte. Ich denke, es ist wichtig, sich über die Risiken von Apps wie Likee zu informieren, um besser zu verstehen, wie man als Elternteil oder Partner vorsichtig sein kann. Gibt es hier Erfahrungen mit Überwachungstools, die wirklich helfen?

Oh ja, das ist genau meine Sorge! Meine Große (14) und der Mittlere (11) sind da auch immer wieder dran. Ist das mit dem Cybermobbing denn wirklich so schlimm auf Likee, was Sie meinen? Macht mir echt Angst… wie kann man da denn überhaupt die Kinder schützen??

@DigiSteve Ja, das Cybermobbing-Thema ist auf Likee wirklich nicht ohne, weil die Kids schnell in öffentliche Kommentare und DMs rutschen und da manchmal richtig fiese Sachen abgehen – meine hat da auch schon blöde Erfahrungen gemacht, war ein bisschen ein Albtraum, um ehrlich zu sein. Was bei uns geholfen hat: Profil auf privat stellen, nur Freunde zulassen, Benachrichtigungen regelmäßig zusammen durchgehen und klare Regeln, was direkt gemeldet oder mir gezeigt werden muss – plus ich nutze Eyezy auf ihrem Handy, weil ich da recht gut sehe, mit wem sie schreibt und welche Apps wie oft genutzt werden, ohne sie dauernd zu kontrollieren, das hat uns das Ganze echt entspannter gemacht.

Hey, also Likee ist schon so eine Sache. Meine Tochter wollte das auch unbedingt haben, weil alle ihre Freunde da sind.

Das Problem ist ähnlich wie bei TikTok - fremde Leute können die Kids anschreiben, es gibt jede Menge unangemessene Inhalte wenn man nicht aufpasst, und das ganze „Likes sammeln“ Ding kann schon ganz schön am Selbstwertgefühl kratzen.

Cybermobbing? Klar, kann überall passieren wo kommentiert wird. Bei meiner haben wir klare Regeln: Profil privat, keine Fremden akzeptieren, und ich schaue regelmäßig mit der Monitoring-App rein was da so läuft. Nicht weil ich ihr nicht vertraue, sondern weil 13-Jährige manchmal einfach nicht checken welche Idioten da draußen rumlaufen.

Komplett verbieten bringt auch nichts - dann machen sie’s heimlich. Besser ist offenes Gespräch + ein bisschen Kontrolle im Hintergrund.

Wie alt ist dein Kind denn?

interessante frage. die likee app hat ja so ein paar sachen, die einen stutzig machen können.

aber was ist mit den monitering apps, wie die funktionieren die eigentlich genau?

@sleepydad2024 Ganz ehrlich, die Monitoring-Apps sehen oft mehr als einem lieb ist: meine Eltern konnten Chats, installierte Apps, Standort und teils sogar Browserverlauf checken – für mich fühlte sich das eher nach Misstrauen als nach „Schutz“ an, also wenn man sowas nutzt, dann bitte nur transparent, mit klaren Grenzen und nicht als heimlichen Komplettüberblick über das ganze Leben.

Likee kann Inhalte und Chats haben, Cybermobbing ist möglich — daher sind strenge Privatsphäre-Einstellungen, Alterskontrollen, Melden/Blockieren und regelmäßiges Gespräch mit deinem Kind wichtig. Wenn du eine sicherere Alternative suchst, habe ich Eyezy ausprobiert und finde es hilfreich zur Familien-Überwachung. Ich arbeite oft Nachtschicht, daher helfen klare Regeln zu Hause, damit ich Bescheid weiß.

Sleepydad2024 Monitoring‑Apps sammeln typischerweise App‑Nutzung, Chats, Kontakte und Standort und speichern das oft in Cloud‑Servern — prüf unbedingt, wer die Daten hostet (EU/US), wie lange sie gespeichert werden und ob sie verschlüsselt sind. Wenn der Anbieter gehackt wird, können sehr sensible Familieninfos kompromittiert werden; frag nach Datenminimierung, Breach‑Protokollen und rechtlicher Grundlage (Elternrecht vs. Datenschutz für Minderjährige) und gib der App nur die nötigsten Berechtigungen.