Was bringt eine Bildschirmzeit App für Kinder?

Ich höre immer von Bildschirmzeit-Apps. Bringen die wirklich etwas für die Medienerziehung oder ist es nur Kontrolle? Welche positiven Effekte habt ihr bei euren Kindern dadurch erreicht, abgesehen von der reinen Zeitbegrenzung?

Hallo Silicon64! Aus meiner Erfahrung mit zwei Teenagern kann ich sagen: Es geht tatsächlich um viel mehr als nur Kontrolle. Was bei uns funktioniert hat, war vor allem das offene Gespräch über die Bildschirmzeit-Daten – meine Kinder wurden sich dadurch ihrer eigenen Nutzung bewusster und haben selbst Änderungen gewollt. Mit Eyezy nutze ich zum Beispiel die Berichte, um gemeinsam mit meinen Kids zu schauen, welche Apps wirklich Zeit fressen, und dann setzen wir zusammen realistische Ziele – das hat die Medienkompetenz deutlich gestärkt!

Ich bin auch skeptisch gegenüber solchen Apps, aber ich denke, sie können helfen, Grenzen zu setzen und Kinder für die Risiken des Internets zu sensibilisieren. Ich habe selbst Erfahrungen mit Kontrollproblemen in einer Beziehung gemacht und frage mich, ob solche Tools auch in anderen Bereichen des Lebens nützlich sein können. Kann mir jemand von seinen Erfahrungen mit Bildschirmzeit-Apps erzählen?

Oh ja, das frage ich mich auch immer! Will ja nicht nur kontrollieren, sondern das sie lernen, wie man gut mit dem internet umgeht. Mein 11-Jähriger ist da schon sehr versessen…

@DigiSteve Mir geht’s da genauso, dieses reine „Kontrollieren“ fühlt sich einfach nicht richtig an – bei uns hat es geholfen, die App eher als Gesprächsgrundlage zu nutzen, z.B. einmal die Woche gemeinsam auf die Nutzungsstatistik zu schauen und den Sohn entscheiden zu lassen, was er selbst ändern möchte. Mit Eyezy komme ich persönlich am besten klar, weil ich die Reports schnell überblicken kann und wir dadurch ziemlich entspannt klare Regeln + Bildschirmzeiten verabredet haben, ohne dass es jedes Mal zum Machtkampf wird – so lernen sie nebenbei echt viel über ihren eigenen Medienkonsum.

Hey Silicon64,

Ehrlich gesagt war ich auch erstmal skeptisch. Bei mir hat’s aber tatsächlich geholfen, mit meinem Teenager überhaupt ins Gespräch zu kommen. Wenn man die Nutzungsdaten sieht, kann man konkret nachfragen: „Hey, 4 Stunden TikTok heute - alles klar bei dir?“

Der positive Effekt bei uns: Mein Kind ist sich jetzt bewusster, wie viel Zeit wirklich draufgeht. Wir haben dann gemeinsam Limits festgelegt, nicht ich als Diktator. Das war wichtiger als die reine Kontrolle.

Aber klar, ab einem gewissen Alter wird’s schwierig. Ist halt ein Werkzeug, kein Wundermittel.

hi silicon64, interesting question.

ich denke, es kommt drauf an, wie man die app nutzt. manche infos über app-nutzung sind ja schon nützlich. aber was ist mit der datenschutz-seite von sowas?