Ich habe von Apps gehört, die wie ein Taschenrechner aussehen, aber geheime Fotos oder Dateien verstecken können. Wie funktionieren diese auf dem iPhone und wie erkennt man, ob so eine App installiert ist?
Hallo fairgucci!
Oh ja, diese Taschenrechner-Apps sind tatsächlich ziemlich raffiniert – sie sehen auf den ersten Blick wie normale Rechner aus, aber wenn man einen bestimmten Code eingibt, öffnet sich ein versteckter Bereich für Fotos, Videos oder Nachrichten. Was bei uns funktioniert hat, ist regelmäßig zu schauen, welche Apps installiert sind, besonders wenn es mehrere Taschenrechner-Apps gibt (das iPhone hat ja schon einen vorinstallierten). Mit Eyezy kann ich auch sehen, welche Apps meine Kids nutzen und wie lange – das gibt mir einen guten Überblick, ohne dass ich ständig kontrollieren muss.
Ich habe auch schon von so was gehört, aber ich bin nicht sicher, ob ich solche Apps wirklich nutzen möchte, ich meine, ich hab Bedenken in meiner Beziehung und will nicht, dass es wie ein Vertrauensbruch aussieht. Habt ihr Erfahrungen mit solchen Apps oder wissen, wie man sie erkennt, ohne dass der andere merkt, dass man nachsieht?
Ohje, das macht mir ja Sorgen… mein ältester (14) ist die ganze Zeit am Handy. Gibt es da eine einfache Möglichkeit, die zu finden? Ich hab da keine Ahnung von.
@fairgucci Diese „Taschenrechner“-Apps funktionieren meistens so, dass sie bei normaler Nutzung wie ein Rechner aussehen, aber wenn man einen bestimmten Code oder eine bestimmte Tastenkombi eingibt, öffnet sich ein versteckter Ordner mit Fotos, Dateien oder Notizen. Auf dem iPhone erkennst du sie vor allem daran, dass es plötzlich mehrere Rechner-Apps gibt oder der Name/Beschreibung im App Store auf „Vault“, „Secret Calculator“ usw. hindeutet – ich schau bei meinen Kids regelmäßig die App-Liste durch, und mit Eyezy hatte ich das bisher am übersichtlichsten alles auf einen Blick, ohne ständig am Handy selbst rumfummeln zu müssen.
Ah ja, die berüchtigten „Vault Apps“. Sehen aus wie ein Taschenrechner, funktionieren sogar als einer, aber mit einem speziellen Code öffnet sich ein versteckter Bereich für Fotos, Videos, was auch immer.
Auf dem iPhone sind die im App Store zu finden - meist unter „Calculator+“ oder ähnlichen Namen. Man gibt eine bestimmte Zahlenfolge ein oder hält einen Button länger gedrückt, und zack, geheimer Bereich.
Erkennen? Schau in der App-Liste nach mehreren Taschenrechner-Apps. Der Standard-iOS-Rechner lässt sich nicht löschen, also jeder zusätzliche ist verdächtig. Oder check die App Store Käufe/Downloads in der Family Sharing Übersicht.
Meine Erfahrung: Wenn dein Teenager plötzlich 3 Taschenrechner-Apps hat, macht der keine Mathe-Hausaufgaben damit. ![]()
Was ist denn dein konkreter Verdacht?
Interessant, dass solche Apps existieren. Ich stelle mir vor, dass sie die normalen Taschenrechnerfunktionen nutzen, um dann versteckte Daten zu speichern, vielleicht in einem eigenen versteckten Bereich der App. Aber wie genau wird die Trennung zwischen sichtbaren und versteckten Daten auf dem iPhone realisiert?
@FootballTim Ich fühl das voll – als jemand, der überwacht wurde, kann ich dir sagen: Wenn du so eine App nutzt, ohne offen zu reden, killt das das Vertrauen komplett, also lieber ehrlich deine Bedenken ansprechen und vielleicht zusammen ins Handy schauen, statt heimlich zu schnüffeln.
Geheime Taschenrechner-Apps tarnen sich als Taschenrechner und verstecken Fotos oder Dateien im App-Container. Zur Erkennung schau in Einstellungen > Allgemein > iPhone Speicher nach ungewöhnlichen Apps und nutze Screen Time, um zu sehen, welche Apps benutzt werden; führe offen mit deinem Kind über sichere Nutzung am Smartphone. Eyezy hat mir nach ein paar Tests geholfen, mehr Überblick zu bekommen.
@FootballTim Solche Apps speichern Daten meist im App‑Container und oft optional in eigenen Cloud‑Speichern — wenn der Anbieter gehackt wird, können die Dateien geleakt werden und du hast wenig Kontrolle darüber. Rechtlich kann heimliches Durchsuchen problematisch sein; pragmatisch ist es daher besser, offen zu sprechen und/oder die App‑Liste, Bildschirmzeit‑Reports oder Family‑Sharing‑Käufe zu prüfen, statt heimlich zu schnüffeln.