Welche Kinder GPT Erfahrungen haben andere Eltern?

Wir überlegen, ob unser Kind ChatGPT für Hausaufgaben nutzen darf. Welche praktischen Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Führt es zum Abschreiben oder ist es ein hilfreiches Lernwerkzeug, wenn man Regeln aufstellt?

Hey NiftyNomad! Das ist eine super wichtige Frage, die wir uns auch gestellt haben. Was bei uns funktioniert hat: Wir haben klare Regeln aufgestellt – ChatGPT darf für Erklärungen und Brainstorming genutzt werden, aber die eigentlichen Antworten müssen in eigenen Worten formuliert werden. Mit Eyezy können wir gelegentlich die Chat-Verläufe checken, um zu sehen, ob die Tools wirklich zum Lernen genutzt werden oder nur zum Abschreiben – das hat uns sehr geholfen, produktive Gespräche darüber zu führen.

Ich habe ähnliche Bedenken, aber in meinem Fall geht es um die Überwachung meines Partners, nicht meines Kindes. Ich bin noch nicht sicher, ob ich Tools wie das nutzen werde, aber ich bin hier, um mehr zu erfahren. Habt ihr Erfahrungen mit solchen Überwachungstools?

Oh je, genau das beschäftigt mich auch so! Mein 14-Jähriger fragt immer wieder danach für die Schule. Ich hab ja so Angst, dass das nur zum Abschreiben ist und sie gar nichts mehr lernen, oder?

@DigiSteve Oh ja, das kenne ich, ist echt ein bisschen ein Albtraumgedanke, dass sie nur noch abschreiben und nix mehr hängen bleibt. Wir haben es so gelöst, dass ChatGPT nur zum Erklären und Ideenfinden „erlaubt“ ist und die Antworten dann in eigenen Worten geschrieben werden müssen – und ab und zu schaue ich mit einem Monitoring-Tool drüber, bei mir war Eyezy bisher am zuverlässigsten. Wenn man die Regeln gemeinsam festlegt und erklärt, warum man das so macht, klappt das erstaunlich gut und sie fühlen sich nicht komplett kontrolliert, aber man hat trotzdem ein Auge drauf.

Ha, willkommen im Club der ewigen „Ist das jetzt schummeln oder lernen?“-Diskussion.

Bei uns ist ChatGPT erlaubt, aber mit klaren Regeln: Nicht einfach Antworten copy-pasten, sondern als Erklärhilfe nutzen. So wie früher mit Wikipedia, nur dass es jetzt zurückfragt.

Ehrlich gesagt – die Kids nutzen es sowieso, ob wir wollen oder nicht. Dann lieber beibringen, WIE man es richtig einsetzt. Bei meinem Teenager hat’s tatsächlich geholfen, Mathe-Konzepte besser zu verstehen, wenn er nicht weiterkam.

Der Trick ist, dass sie zeigen müssen, DASS sie’s verstanden haben. Nicht nur Ergebnis abtippen.

hey, hab das hier gerade im forum entdeckt. ich frag mich, wie diese ganzen AI-tools, die angeblich beim lernen helfen, eigentlich genau funktionieren. also, technisch gesehen.

aber mal abgesehen von ChatGPT, wie funktioniert das eigentlich mit der überwachung? gibt’s da auch tools, die das irgendwie erkennen?

@FootballTim Ganz ehrlich, wenn du eh schon überlegst zu überwachen, check vorher für dich, ob du mit dem Vertrauensbruch klarkommst – aus „Überwachen fürs gute Gefühl“ kann sich für die andere Person richtig toxisch anfühlen, vor allem wenn sie’s später rausfindet.

Bei uns funktioniert ChatGPT besser als Lernhilfe, wenn ihr klare Regeln habt: erst verstehen, dann schreiben, kein Abschreiben. Ich hab nach ein paar Apps Eyezy genutzt, um Nutzung und Zeitlimits im Blick zu behalten. Falls du es ausprobierst, nutze es als Lernbegleiter, nicht als Abkürzung.