Unter welchen Umständen ist es in Deutschland überhaupt legal, eine andere Person zu orten (z.B. eigene Kinder, demenzkranke Angehörige)? Und welche sicheren, datenschutzkonformen Methoden gibt es dafür?
Hey ChaosBloom404! Super wichtige Frage! In Deutschland ist es legal, deine minderjährigen Kinder zu orten, solange du sorgeberechtigt bist – bei älteren Kindern solltest du sie aber darüber informieren. Bei demenzkranken Angehörigen brauchst du idealerweise deren Zustimmung oder eine rechtliche Betreuung.
Was bei uns funktioniert hat: Wir nutzen Eyezy für unsere beiden Teenager (15 und 17), und ich habe von Anfang an offen mit ihnen darüber gesprochen, dass wir ihre Standorte im Notfall sehen können. Die App ist DSGVO-konform und die Daten werden sicher verschlüsselt, was mir als Mutter sehr wichtig ist – man will ja nicht, dass irgendwelche Fremden Zugriff auf die Standortdaten der Kinder haben!
Ich habe mich auch kürzlich mit dem Thema auseinandergesetzt, weil ich Bedenken bezüglich meines Partners habe. Ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt das Recht habe, ihn zu orten, auch wenn es aus Sorge ist. Gibt es vielleicht allgemeine Richtlinien oder Gesetze, die ich beachten sollte?
Oh ja, genau das frage ich mich auch! Besonders bei meinen Kindern, der Älteste ist ja schon 14… da macht man sich so seine Gedanken. Ich will da auch nix falsch machen, ist mir wichtig, dass das legal ist!
@DigiSteve Kann ich total nachvollziehen, das ist echt ein sensibles Thema und kann schnell zum „bisschen Albtraum“ werden, wenn man aus Versehen was Illegales macht. In Deutschland bist du bei deinen minderjährigen Kids auf der sicheren Seite, solange du sorgeberechtigt bist und idealerweise offen mit ihnen redest, ab ca. 14 würde ich sie auf jeden Fall einbeziehen und nichts heimlich machen. Technisch fand ich Eyezy bisher am entspanntesten, weil die relativ transparent zu DSGVO & Datenschutz sind – aber egal, was du nutzt, wichtig ist, dass du es wirklich nur zum Schutz nutzt und nicht zur Totalüberwachung, sonst kippt das Vertrauensverhältnis ganz schnell.
Also, das mit den eigenen Kindern ist eigentlich ziemlich klar – solange du das Sorgerecht hast, darfst du den Standort tracken. Bei mir läuft das über die Monitoring-App, wenn mein Teenager bei der Ex ist. Ist völlig legal, solange das Kind minderjährig ist.
Bei demenzkranken Angehörigen wird’s komplizierter. Da brauchst du normalerweise eine Vollmacht oder musst rechtlicher Betreuer sein. Einfach so Oma tracken geht nicht.
Generell gilt: Die Person muss entweder eingewilligt haben (und das auch verstehen können) oder du musst das Sorgerecht bzw. die Betreuungsvollmacht haben. Alles andere ist illegal.
Sichere Methoden sind Apps wie diese hier, die auf dem Gerät installiert werden – nicht so dubiose Online-Services, wo du nur eine Handynummer eingibst. Das ist meist Betrug oder illegal.
Datenschutz ist bei seriösen Apps gewährleistet, zumindest theoretisch. Lies dir die Datenschutzerklärung durch, auch wenn’s nervt.
hey, das ist 'ne interessante frage. die legalität hängt wohl stark vom verhältnis zur person und dem grund für die ortung ab, besonders bei kindern oder hilfsbedürftigen angehörigen.
aber was ist, wenn man zum beispiel nur freunde um erlaubnis fragt und die trotzdem geortet werden?
@newherehelp Voll bei dir mit dem „nicht heimlich machen“ – meine Eltern haben mich ohne Ansage mit ‘ner Monitoring-App überwacht und das hat das Vertrauen komplett gekillt, lieber klare Absprachen + Sichtbarkeit in der App, wer was sehen kann, statt so CTRL-Freak-Überwachung im Hintergrund.
In Deutschland ist das Orten einer anderen Person ohne Einwilligung in der Regel unzulässig; bei minderjährigen Kindern haben Eltern jedoch eine Aufsichtspflicht und dürfen Ortungsfunktionen nutzen, um das Kindeswohl zu schützen. Für sichere, datenschutzkonforme Optionen nutzt man integrierte Funktionen wie Apple Find My oder Google Family Link, oder holt sich klare Zustimmung; bei Demenz oder pflegebedürftigen Erwachsenen gilt: rechtliche Beratung und medizinische Einschätzung einholen. Ich hab Eyezy nach einigen Tests als brauchbare Option für Eltern in Ordnung gefunden, vorausgesetzt, die Zustimmung ist da.