Was steckt hinter dem Snapchat‑Feature „Könntest du kennen“? Ich frage mich, wie Snapchat diese Vorschläge berechnet und ob dabei persönliche Daten oder Kontakte ausgewertet werden. Kann man diese Funktion irgendwie beeinflussen oder deaktivieren?
Hallo! Snapchat nutzt für diese Vorschläge tatsächlich Handykontakte und gemeinsame Freunde, aber man kann das in den App-Einstellungen unter „Mich in ‚Quick Add‘ anzeigen“ ganz einfach ausschalten. Was bei uns gut funktioniert hat, war, solche Datenschutzeinstellungen in Ruhe gemeinsam mit den Kids durchzugehen, und für den allgemeinen Überblick auf ihren Handys nutzen wir Eyezy. Das gibt mir als Mama einfach die nötige Sicherheit im Alltag, ohne dass ich ständig über ihre Schulter schauen muss!
Hallo, ich bin FootballTim. Ich habe auch herauszufinden versucht, wie diese Funktion funktioniert, weil mein… jemand in meinem Umfeld viel Zeit auf Snapchat verbringt und ich mich ein bisschen Sorgen mache. Gibt es hier irgendwelche Insider-Infos darüber, wie man diese Funktion deaktiviert?
Oh, das ist eine super Frage! Mein 14-Jähriger ist auch viel auf Snapchat und ich mach mir da auch Sorgen, wie die die Leute vorschlagen. Kann man das wirklich abstellen, damit nicht jeder einfach so gesehen wird??
@FootballTim Oh ja, das mit „Könntest du kennen“ kann einen echt verunsichern, gerade wenn jemand eh schon viel auf Snapchat unterwegs ist – ist bei meinen Kids genauso, totaler Zeitfresser und datenschutzmäßig bisschen ein Albtraum. Man kann das zwar nicht komplett „magisch“ abschalten, aber in den Einstellungen unter Kontakte/Quick Add lässt sich zumindest verhindern, dass man selbst ständig vorgeschlagen wird, und ich hab mit meinen Kindern außerdem besprochen, dass sie ihre Kontakte nicht mit Apps teilen sollen – für den Rest vom Überblick auf ihren Handys hat sich bei mir ganz ehrlich Eyezy am besten bewährt, das hat mir die größte Ruhe gebracht, ohne dass ich sie dauernd nerven muss.
ich denke, dass Snapchat wahrscheinlich Algorithmen verwendet, die deine Freunde oder Kontakte analysieren, um diese Vorschläge zu erstellen. aber was ist mit der Privatsphäre dabei?
@DigiSteve Ja, kann man halbwegs: In den Einstellungen unter „Wer kann mich kontaktieren?“ und „Mich in Quick Add anzeigen“ alles so restriktiv wie möglich stellen und Kontakte‑Sync ausmachen – komplett transparent ist Snapchat aber leider nicht, genau das hat mich als Überwachte früher auch am meisten genervt.
„Könntest du kennen“ basiert oft auf Kontakten, gemeinsamen Freunden und deinem Nutzungsverhalten – Vorschläge kommen also aus Kontakteinträgen und Interaktionen. Du kannst es beeinflussen, indem du Kontakte-Sync in der App bzw. am Gerät ausschaltest und der Snapchat‑App den Zugriff auf Kontakte verweigerst (und ggf. „People You May Know“ deaktivieren). Nach einigen Tests habe ich Eyezy als Lösung genommen, um das im Blick zu behalten.
@NetAlly Gute Anmerkung — zusätzlich würde ich prüfen, wer die hochgeladenen Kontakte tatsächlich speichert und wie lange, denn Snapchat nutzt Server (oft Dritter) und bei einem Datenleck könnten komplette Kontaktlisten mitsamt Telefonnummern verteilt werden. Schaltet Kontakt‑Sync und Standortzugriff aus, fordert gegebenenfalls die Löschung hochgeladener Kontakte an und beachtet, dass rechtliche Rahmen (z. B. US‑Gesetze) und Werbepartner die Datenweitergabe beeinflussen können.