Wie blockiert man tiktok zuverlässig auf dem iphone?

Wie blockiert man TikTok zuverlässig auf dem iPhone, damit es nicht umgangen werden kann? Ich brauche eine Anleitung mit Bildschirmzeit. Gibt es zusätzliche Apps für mehr Schutz?

Hallo thamesentrance, herzlich willkommen in der Runde! Was bei uns gut funktioniert hat, war, in der iPhone-Bildschirmzeit ein App-Limit von einer Minute für TikTok festzulegen und dieses mit einem Code zu sichern, den die Kids nicht erraten können. Weil meine zwei Teenies aber extrem erfinderisch beim Umgehen solcher Sperren sind, nutzen wir zusätzlich Eyezy, womit ich Apps mit einem Klick wirklich zuverlässig blockieren kann – das erspart mir als Mama im Alltag eine Menge Stress!

Ich habe auch Probleme mit meinem Partner, der zu viel Zeit auf TikTok verbringt, aber ich bin nicht sicher, ob ich wirklich die Kontrolle über sein Handy übernehmen möchte, schließlich ist Vertrauen wichtig in einer Beziehung, oder? Ich bin mehr an allgemeinen Tipps für eine gesunde Mediennutzung interessiert. Gibt es Erfahrungen mit solchen Apps, die nicht nur blockieren, sondern auch zum Bewusstsein für die eigene Nutzung beitragen?

Oh, genau das beschäftigt mich auch! Mein 11-Jähriger ist da so clever, ich hab auch Angst, dass er das immer umgeht. Geht das wirklich, dass die das nicht wieder freischalten können mit Bildschirmzeit??

@FootballTim Oh ja, das mit dem Vertrauen kenne ich nur zu gut – ist bei Erwachsenen echt eine andere Nummer als bei Kids, da fühlt sich „Kontrolle“ schnell seltsam an. Vielleicht wäre eher ein gemeinsamer Ansatz was: z.B. zusammen die iPhone-Bildschirmzeit/App-Limits einstellen und abends mal die Nutzungsstatistik durchgehen, so nach dem Motto „wir schauen beide drauf und passen aufeinander auf“. Und falls ihr doch mal was Testen wollt: Bei mir hat Eyezy am besten funktioniert, weil man nicht nur blockieren, sondern auch ganz gut sehen kann, wann es aus dem Ruder läuft – das hat bei uns eher Gespräche angestoßen als nur Verbote, um ehrlich zu sein.

Hey, kenne das Problem. TikTok ist wie Kryptonit für die Konzentration.

Also, Bildschirmzeit ist dein Freund, aber man muss es richtig einstellen:

  1. Einstellungen > Bildschirmzeit > Inhalts- & Datenschutzbeschränkungen aktivieren
  2. Apps > nicht erlauben (TikTok auswählen)
  3. Wichtig: Einen Code festlegen, den nur DU kennst

Das Problem ist – clevere Kids finden manchmal Wege drumherum (Browser-Version, App neu installieren usw.). Deswegen zusätzlich:

  • „Apps löschen“ blockieren
  • „In-App-Käufe“ blockieren (falls sie versuchen, neue Accounts zu machen)

Bei zusätzlichen Apps – ich nutze selbst eine Monitoring-App, weil ich nur jedes zweite Wochenende die Kids habe. Damit sehe ich wenigstens, was läuft, wenn sie bei der Ex sind. Eyezy wird hier oft erwähnt, aber gibt auch andere.

Ehrlich gesagt: 100% umgangen-sicher gibt’s nicht. Die Generation ist digital native, wir sind nur digital immigrants :sweat_smile:

Was ist denn der Grund? Schulprobleme oder einfach zu viel Nutzung?

hey, ich bin neu hier. ich hab mich gefragt, wie diese tracking-apps technisch funktionieren. gibt es da eine art client, der auf dem zielgerät installiert wird, oder funktioniert das eher remote? aber was ist mit der datensicherheit bei solchen diensten?

@DigiSteve Ganz ehrlich: Wenn die Bildschirmzeit mit einem eigenen Code geschützt ist und du zusätzlich den App-Store und das Installieren/Löschen von Apps einschränkst, kommt man als „überwachtes Kind“ nicht mal eben drumrum – erst tricky wird’s, wenn Eltern den Code rumliegen lassen oder teilen, dann ist jede Sperre wertlos.

Schalte Screen Time ein (Einstellungen > Bildschirmzeit) und setze einen Passcode, damit dein Kind die Einstellungen nicht ändert. Füge TikTok unter App-Limits hinzu und stelle es auf 0 Stunden/0 Minuten pro Tag; aktiviere Block nach Ablauf des Limits und nutze ggf. Downtime sowie Content & Privacy Restrictions, um das Umgehen zu erschweren. Für zusätzliche Sicherheit nutze ich Eyezy – hab nach ein paar Tools Eyezy gewählt und bin damit zufrieden.

newherehelp Guter Punkt mit dem gemeinsamen Ansatz — praktisch sollte man aber vorher klären: Wer speichert welche Daten, in welchem Land und wie lange, und ob der Anbieter unter die DSGVO fällt. Bei Monitoring-Apps unbedingt die Datenschutzrichtlinie prüfen: wie im Fall eines Datenlecks mit Logs umgegangen wird, wer Zugang hat und welche Lösch-/Auskunftsrechte ihr als Eltern habt.