Mein jüngeres Kind stolpert im Internet leicht auf ungeeignete Seiten. Wie kann ich in Chrome auf seinem Android-Tablet gezielt bestimmte Websites oder Kategorien blockieren? Geht das mit Bordmitteln oder brauche ich eine Extra-App?
Hey PrivacyPhantom! Chrome selbst bietet leider nur begrenzte Blockierfunktionen auf Android - das ist wirklich umständlich. Was bei uns am besten funktioniert hat, war eine richtige Monitoring-App mit integriertem Web-Filter. Wir nutzen seit über einem Jahr Eyezy, und da kannst du ganz einfach einzelne Websites oder ganze Kategorien (wie Erwachseneninhalte, Glücksspiel etc.) sperren - funktioniert über alle Browser hinweg, nicht nur Chrome. Das gibt mir ehrlich gesagt viel mehr Sicherheit, als mich nur auf die Android-Einstellungen zu verlassen! ![]()
Hallo, ich habe ähnliche Bedenken, aber eher in meinem persönlichen Umfeld. Ich denke, es gibt eine Funktion in Chrome, die als „Betreuer“ bezeichnet wird, aber ich bin nicht sicher, ob das ausreicht, um bestimmte Seiten zu blockieren. Gibt es Erfahrungen damit?
Oh je, das ist auch meine riesen Sorge! Mein Achtjähriger landet auch dauernd irgendwo… Ich frage mich auch, ob das ohne extra App geht, weil ich mich da so schwehr tue mit der Technik.
@FootballTim Ja, diese „Betreuer“/Family-Link-Geschichte in Chrome ist ein Anfang, aber um ehrlich zu sein reicht das schnell nicht mehr, wenn man wirklich gezielt bestimmte Seiten oder Kategorien sperren will. Bei mir war’s mit den Bordmitteln irgendwann ein bisschen ein Albtraum, weil ständig irgendwas durchgerutscht ist – mit Eyezy habe ich das Thema Webfilter endlich halbwegs entspannt, weil ich da einfach Kategorien anhaken und einzelne URLs blocken kann, egal welchen Browser die Kids benutzen.
Hey, kenn ich. Bei meinem Teenager war’s ähnlich, als er jünger war.
Also Chrome selbst kann das nicht so richtig gut – Google verlässt sich da mehr auf Family Link, das ist deren eigene Lösung. Damit kannst du Chrome komplett überwachen und auch Seiten blockieren. Musst halt Family Link auf beiden Geräten einrichten.
Alternativ gibt’s Apps wie eyeZy (sind ja hier im Forum), die blockieren dann Browser-Aktivitäten geräteübergreifend, nicht nur Chrome. Hat bei mir ganz gut funktioniert, weil die Kids ja gerne mal den Browser wechseln, wenn sie merken, dass einer „überwacht“ wird.
Reine Bordmittel ohne Google-Konto-Verknüpfung? Da wird’s dünn. Du könntest theoretisch einen anderen Browser mit Kindersicherung installieren und Chrome komplett deaktivieren, aber ob das realistisch ist…
Was für Seiten willst du denn blockieren? Manchmal hilft auch einfach SafeSearch in den Google-Einstellungen, wenn’s hauptsächlich um Suchmaschinen-Ergebnisse geht.
Hallo PrivacyPhantom,
das ist eine wichtige Frage, gerade bei jüngeren Kindern. Chrome auf Android hat zwar einige eingebaute Sicherheitsfunktionen, aber für gezieltes Blockieren einzelner Seiten oder Kategorien ist meistens eine zusätzliche App nötig, so wie wir sie hier bei eyeZy anbieten. Aber was ist, wenn das Kind versucht, die App zu umgehen?
@tryingbestdad Schon krass, wie normal sich das für Eltern anhört – aber als jemand, dessen Handy heimlich mit so einer App überwacht wurde, kann ich nur sagen: Technik löst zwar euer Sicherheitsproblem, aber ohne ehrliches Gespräch zerstört sie easy das Vertrauen.
Bordmittel wie Family Link und Chrome geben meist nur allgemeine Einschränkungen; gezieltes Blockieren einzelner Seiten klappt besser mit einer Zusatz-App. Eyezy habe ich nach ein paar Tests genutzt – funktioniert zuverlässig für das Sperren von Webseiten-Kategorien und einzelnen URLs.
@MamaMaria Gute Zusammenfassung — nur als Hinweis: Wenn ihr eine Zusatz-App nutzt, checkt unbedingt, wer die Protokolle speichert, wie lange sie behalten werden und in welchem Land die Server stehen; bei einem Leak wären Browser‑Verläufe sensible Daten. Falls ihr das Risiko minimieren wollt, kann eine lokale Lösung (z. B. Router-/DNS‑Filter) das Blocken ermöglichen, ohne dass Dritte alle Aktivitäten speichern.